Arbeitszeugnis-Prüfung
Laden Sie Ihr Zeugnis hoch und erhalten Sie sofort eine klare Bewertung in Schulnoten – inklusive Interpretation versteckter Formulierungen.
Zum ArbeitsrechtWarum ist die Zeugnissprache so wichtig?
Arbeitszeugnisse folgen einer eigenen, codierten Sprache. Was auf den ersten Blick positiv klingt, kann für erfahrene Personalverantwortliche eine schlechte Bewertung bedeuten. Der Unterschied zwischen „stets zur vollsten Zufriedenheit" (Note 1) und „zur Zufriedenheit" (Note 3) ist für Laien kaum erkennbar – für Personaler aber entscheidend.
Unsere Experten kennen alle gängigen Formulierungen und Warnsignale. Wir übersetzen Ihr Zeugnis in klare Schulnoten und zeigen Ihnen, ob und wie Sie Verbesserungen einfordern können.
Das Notensystem im Arbeitszeugnis
* Die Formulierungen können je nach Branche und Unternehmen leicht variieren.
Warnsignale im Zeugnis erkennen
Fehlende Bedauernsformel
Kein „Wir bedauern sein Ausscheiden" deutet auf einen unfreiwilligen Abgang hin.
Fehlende Zukunftswünsche
Kein „Wir wünschen ihm alles Gute" ist ein negatives Signal für zukünftige Arbeitgeber.
Passive Formulierungen
„Er war bemüht" statt „Er hat" signalisiert mangelnde Leistung.
Auslassungen
Fehlende Erwähnung wichtiger Aufgaben oder Fähigkeiten kann bewusst negativ sein.
Zeitliche Lücken
Unklare Beschäftigungszeiträume können auf Probleme hindeuten.
Ihre Rechte beim Arbeitszeugnis
Anspruch auf Zeugnis
Jeder Arbeitnehmer hat bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis (§ 109 GewO).
Recht auf Berichtigung
Enthält das Zeugnis unwahre Aussagen oder fehlen wichtige positive Aspekte, können Sie eine Korrektur verlangen.
Klage beim Arbeitsgericht
Verweigert der Arbeitgeber die Berichtigung, können Sie Ihre Ansprüche vor dem Arbeitsgericht durchsetzen.
Häufige Fragen
Zeugnis jetzt prüfen lassen
Unsere Arbeitsrechtsexperten analysieren Ihr Zeugnis und zeigen Ihnen, ob Sie Anspruch auf eine bessere Formulierung haben.
